Die US-Notenbank Fed setzt trotz des jüngsten Bankenbebens ihre Serie an Zinserhöhungen fort. Sie erhöhte den Schlüsselsatz am 22. März 2023 um 0,25% auf die neue Spanne von 4,75% bis 5%.

Noch vor drei Jahren lag der Leitzins bei null Prozent. Mit 9 Zinsschritten hat der Währungshüter den Leitzins damit innert kurzer Zeit um fast 5% erhöht.

Die Währungshüter signalisierten, dass sie dem Preisauftrieb auch weiter Paroli bieten wollen. Im Mittel veranschlagen die Währungshüter in ihren aktualisierten Projektionen nun für das Jahresende ein Zinsniveau von 5,1% - so wie sie es bereits im Dezember angepeilt hatten.

Die Fed rechnet in diesem Jahr mit einer etwas höheren Inflationsrate als noch vor drei Monaten angenommen. Die Teuerungsrate soll trotz der Erhöhungen des Leitzinses 2023 durchschnittlich bei 3,3% liegen, eine Steigerung von 0,2% gegenüber der vorigen Prognose vom Dezember. Die Kerninflation, also ohne Berücksichtigung von Lebensmittel- und Energiepreisen, soll dieses Jahr demnach bei 3,6% liegen. Die Fed musste ihre Prognosen zur Inflationsentwicklung seit Beginn der Corona-Pandemie bereits mehrmals nach oben korrigieren. Die Fed ist den Zielen der Preisstabilität und Vollbeschäftigung verpflichtet.

Quelle: cash.ch

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