Ein Einblick in den Schweizer Hypothekenmarkt und was die Hypothekennehmer mit einer kleinen Zinsreduktion sparen könnten.
Die Schweizer Hypotheken machen über 1'100 Milliarden Franken aus. Eine unglaubliche Zahl! Der Löwenanteil des Hypothekarvolumens liegt mit 23% in der Westschweiz, gefolgt von Zürich (20%), der Ostschweiz (15%), dem Mittelland (13%), der Zentralschweiz (10%), dem Aargau (9%), der Nordwestschweiz (6%) und dem Tessin (4%).
Marktführend sind nach wie vor die Banken, welche 90% des Kreditvolumens abdecken. Nichtbanken, wie Versicherungen und Pensionskassen, haben aufgeholt. Mit 8% oder knapp 90 Milliarden Franken spielen sie aber nach wie vor die Nebenrolle. Bei den Banken dominieren die Grossbanken, Kantonalbanken und Raiffeisenbanken. Dies mit einem Anteil von 37% (Kantonalbanken), 26% (Grossbanken) und 23% (Raiffeisenbanken).
Nichtbanken decken nur 8% des Kreditvolumens ab. Doch deren Markanteil steigt weiter.
Mit einem Grossteil der Hypotheken werden Mietliegenschaften, Wohneigentümer und der gemeinnützige Wohnungsbau finanziert. Dabei dominieren Mietliegenschaften mit einem Anteil von fast 60%, gefolgt vom Wohneigentum mit 35% und dem gemeinnützigen Wohnungsbau mit 5%.
Stellen wir uns nun vor, dass jeder Hypothekarnehmer seine Hypothek optimieren und die Zinskonditionen um 0.25% pro Jahr reduzieren kann. Bei einem Hypothekarvolumen von 1'100 Milliarden Franken hätte dies ein Zinsersparnis von 2,75 Milliarden Franken pro Jahr zur Folge. Eine Kostenersparnis, welches mit verhältnismässig wenig Aufwand realisiert werden kann.
Ein Vorsatz für das neue Jahr: Hypothekarnehmer tun gut daran, ihre Finanzierungssituation auf Optimierungspotential zu überprüfen. Denn fast nirgends lässt sich so gut viel Geld sparen wie bei der Immobilienfinanzierung. Und das Gute daran: Wer sich nicht selbst darum kümmern möchte, delegiert die Hypothekenoptimierung einfach an einen bankenunabhängigen Finanzierungsexperten.
