Seit dem Tiefstand vom Sommer 2019 haben die Zinsen keine nachhaltigen Aufwärtstendenzen gezeigt. Damit ist nun Schluss.

Hartnäckig haben sich die Zinsen seit Mitte 2014 bei unter 1% gehalten und im Sommer 2019 den Tiefstand erreicht. Die Schweizer Franken Zinsen haben verschiedene Male versucht nach oben auszubrechen. Bisher ohne Erfolg. Immobilien- und Wirtschaftskrisen setzten die Nationalbanken unter Druck, welche mit einer ultralockeren Geldpolitik reagieren mussten.

Nun soll die Zeit der lockeren Geldpolitik vorbei sein. Die rasch und stark gestiegene Inflation bereitet den Notenbanken Sorge. Weshalb die US Notenbank voran geht und eine neue Ära einläutet, indem Sie für 2022 mehrere Leitzinserhöhungen ankündigt. Ökonomen erwarten drei bis vier Schritte, was einer kumulierten Zinserhöhung von 1% entspricht. Die Europäische und Schweizerische Nationalbank dürften nun ebenfalls an der Zinsschraube drehen – aber nicht so rasch wie die US Notenbank.

Der Zinsenmarkt nimmt solche Botschaften rasch auf. So ist der 10-jährige CHF-Zinsswap in den letzten 10 Monaten von minus 0.65% um 1% auf plus 0.31% gestiegen. Infolgedessen sind auch Hypotheken teurer geworden, hauptsächlich Festzinshypotheken mit längeren Laufzeiten.

Wie bereits in der Vergangenheit stehen Hypothekarnehmer vor einer grossen Herausforderung. Eine unterjährige Hypothek oder für viele Jahre fest abschliessen? Wer in den letzten 10 Jahren auf eine unterjährige Hypothek gesetzt hat, ist am besten gefahren. So kostete eine Festzinshypothek stets mehr. Gilt das auch für die Zukunft? Das Zinsniveau spricht dagegen. So lag das Zinsniveau vor über 10 Jahren bei 3%, womit Abwärtspotential bestand. Heute liegen die Zinsen um null Prozent, womit das Aufwärtspotential grösser ist als die Abwärtskraft.

Unser Tipp für alle Hypothekarnehmer: Sichern Sie die Hypothek ab und nutzen Sie das heutige, tiefe Zinsniveau. Das Potential eines höheren Zinsniveaus ist grösser als die Wahrscheinlichkeit rückläufiger oder stabiler Zinsen. Wichtig ist, dass Sie die Hypotheken- an die Immobilienstrategie ausrichten und von Hypotheken-Schnäppchen profitieren.

Unser Tipp für Immobilienanleger und gemeinnützige Wohnbauträger

Der hypothekarische Referenzzinssatz liegt derzeit bei 1.25%. Seit Juni 2015 liegt der hypothekarische Referenzzinssatz bei unter 2%. Fast fünf Jahre hat es gedauert, bis der Referenzzinssatz um fast 1% gesunken ist. Solange könnte es gehen, bis der Referenzzinssatz um das Gleiche steigt. Steigt der Zinssatz für Ihr Hypothekenportfolio rascher als der hypothekarische Referenzzinssatz, dann lassen sich diese Zusatzkosten nicht auf die Mietzinsen überwälzen.

Unsere Empfehlung: Sichern Sie Ihr Hypothekenportfolio mit langlaufenden Festzinshypotheken mit unter 1% ab, sodass Sie gegen steigende Hypothekarzinsen abgesichert sind.

Aber aufgepasst! Die Schnäppchenjagd will geübt sein. So beträgt der Zinsunterschied der Hypothekenanbieter bis zu 0.5% pro Jahr. Wir wissen, wo die beste Hypothek abgeschlossen werden kann. Indem die Hypothekensuche an uns delegiert wird, sparen unsere Kunden viel Geld und Zeit.

Ihre Vorteile auf einem Blick:
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